Gustav Schwab

Gustav Benjamin Schwab wurde am 19. Juni 1792 in Stuttgart geboren und starb dort am 4. November 1850. Er war ein deutscher Pfarrer und Schriftsteller, der zur Schwäbischen Dichterschule gerechnet wird. Mit seinen "Sagen des klassischen Altertums" (1838–1840) hat er einen Klassiker der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur geschaffen.
Schwab veröffentlichte seine ersten Gedichte im "Poetischen Almanach für das Jahr 1812" (Heidelberg) und dem "Deutschen Dichterwald" (Tübingen 1813), bei deren Herausgabe er assistierte. Später gab er sie gesammelt in 2 Bänden heraus: Gedichte, Stuttgart / Tübingen (Cotta) 1828-1829. Es folgten drei weitere Auflagen bis 1851.

Die Ballade "Das Gewitter" von Gustav Schwab entstand im Jahr 1829. Teils unter der Überschrift "Das Gewitter", teils als "Der Feiertag" veröffentlicht, beruht sie auf einer wahren Begebenheit. Der "Schwäbische Merkur" (Nr. 163 vom 8. Juli 1828) schrieb:
"Am 30. Juni 1828 schlug der Blitz in ein von zwei armen Familien bewohntes Haus der württembergischen Stadt Tuttlingen, und tötete von zehn Bewohnern desselben vier Personen weiblichen Geschlechts, Großmutter, Mutter, Tochter und Enkelin, die erste 71, die letzte 8 Jahre alt."

Das Gedicht "An Pauline" erschien u.a. in Gustav Schwab: Gedichte. Leipzig (um 1880).

"Erste Liebe" wurde in "Lieder und vermischte Gedichte; III. 1813 - 1815" veröffentlicht.